Der richtige Zeitpunkt im Programm
Die Keynote gehört an den Anfang, wenn sie den Rahmen setzen und die Stimmung öffnen soll. Sie gehört ans Ende, wenn sie zusammenführen und einen Impuls mitgeben soll. Was fast nie funktioniert: direkt nach einem üppigen Mittagessen oder als letzter Punkt vor einem harten Abfahrtszeitpunkt.
Das Briefing entscheidet über die Passgenauigkeit
Je konkreter das Briefing, desto individueller der Vortrag. Wer dem Speaker zwei Tage vorher eine Agenda schickt, bekommt zwangsläufig Standard. Idealerweise gibt es vier bis sechs Wochen vorher ein Briefinggespräch.
Briefing-Checkliste
- Wer sitzt im Raum — Funktion, Ebene, Branche, ungefähres Alter?
- Was ist das Ziel: informieren, inspirieren, Umdenken auslösen, feiern?
- Was ist im Unternehmen gerade Thema — auch das Unbequeme?
- Welche Begriffe oder Themen sind tabu?
- Was kam bei früheren Vorträgen gut an, was nicht?
- Wie viel Interaktion ist gewünscht und im Raum möglich?
Technik früh klären
- Mikrofon: Headset ist Standard, Handmikro schränkt die Gestik ein.
- Bühne: Ist freie Bewegung möglich oder gibt es ein Rednerpult?
- Beamer: Seitenverhältnis und Auflösung vorab abstimmen.
- Licht: Der Speaker sollte das Publikum sehen können.
- Ton: Bei Videoeinspielern Ton vorher testen — der häufigste Pannenpunkt.
Nach dem Vortrag
Plane eine Möglichkeit zum Austausch ein — Fragerunde, Signierstunde oder einfach Zeit im Foyer. Der Moment direkt nach der Keynote ist der wertvollste, weil die Aufmerksamkeit noch hoch ist. Wer dann sofort zum nächsten Programmpunkt hetzt, verschenkt Wirkung.


